Neuere Fritzboxmodelle von AVM (z.B. die 7590) werden werksseitig mit einem Passwort für die Weboberfläche versehen, das auf einem Aufkleber an der Box oder einem beigelegten Zettel aufgedruckt ist. Hat man beides nicht mehr und musste die Box auf Werkseinstellungen zurücksetzen, kommt man nicht mehr auf die Weboberfläche. Mit den folgenden Schritten ist es aber möglich, das Passwort auszulesen. Benötigt wird ein PC mit installiertem FTP Client. dem PC eine feste IP im Fritzbox Standardnetz vergeben (z.B. 192.168.178.2/24) Fritzbox vom Strom trennen und per LAN mit PC verbinden Fritzbox an Strom anschließen nachdem Netzwerkaktivität losgeht (relativ schnell nach Herstellung der Stromversorung der Fall): ftp 192.168.178.1 im CMD/Bash ausführen Username & Passwort = adam2 Webgui Passwort in der FTP Shell auslesen mit: quote GETENV webgui_pass
MySQL auth_socket Plugin deaktivieren
auth_socket deaktivieren, damit wieder eine Anmeldung mit Passwort möglich ist: mysql -u root MariaDB [(none)]> update mysql.user set password=password('geheim') where user='root'; MariaDB [(none)]> update mysql.user set plugin='' where user='root'; MariaDB [(none)]> flush privileges;
Restic Backups via SFTP auf Synology NAS speichern
Die Schritte wurden auf einem DS118 mit der Beta Version von DSM 7 durchgeführt. SSH Zugriff auf Synology erlauben In der Systemsteuerung unter Terminal & SNMP zunächst SSH generell aktivieren: Von Haus aus dürfen sich nur Benutzer via SSH anmelden, die Mitglied der Administrator-Gruppe sind. Über ein händisches editieren der /etc/passwd lässt sich auch einem anderen Benutzer eine Shell zuweisen, das hält aber nur maximal bis zum nächsten Reboot. Dann wird die Anpassung wieder überschrieben. Beides ist unschön, die dauerhafte Lösung ist die mit der Gruppe. Dazu unter Benutzer & Gruppe im Gruppentab die administrators öffnen und den Backupuser hinzufügen: ...
Spaltenmodus im vi nutzen
Strg + v startet den Spaltenmodus mit den Pfeiltasten die gewünschten Spalten markieren Shift + i startet den Insert-Mode innerhalb des Spaltenmodus Gewünschten Text eingeben, anschließend mit Esc beenden :fas fa-info-circle: Die Änderungen werden erst nach dem Beenden durch Esc sichtbar.
[Debian] apt Suite Änderung bestätigen
Sofern bei einer Paketquelle die Suite geändert wird, muss diese Änderung beim Updaten von Hand bestätigt werden. Das kommt beispielsweise vor, wenn ein testing-Release zu stable wird. Oder auch, wenn der Paketquellenanbieter die Versionsnummer ändert (s. hier am Beispiel des unifi Controllers) E: Für das Depot »https://dl.ubnt.com/unifi/debian stable InRelease« wurde der »Codename«-Wert von »unifi-5.14« in »unifi-6.0« geändert. N: Sie müssen dies explizit bestätigen, bevor Aktualisierungen von diesem Depot angewendet werden können. Lesen Sie die apt-secure(8)-Handbuchseite, wenn Sie weitere Informationen benötigen. Die Änderung kann über folgenden Einzeiler bestätigt werden: ...
[Arch Linux] WLAN Region setzen
Bei langsamer WLAN Verbindung unter Arch Linux hat es bei mir geholfen, die WLAN Region zu setzen. Diese war vorher nicht definiert. dmesg hat folgenden Fehler ausgeworfen: $ dmesg | grep firmware [ 3.087847] platform regulatory.0: Direct firmware load for regulatory.db failed with error -2 Lösung: WLAN Region setzen Paket crda installieren: pacman -S crda reboot Region setzen, für Deutschland: iw reg set DE (optional) kontrollieren mit: iw reg get Die WLAN Performance ist seitdem normal.
[Froxlor] Webserver Logs anonymisieren
Froxlor ist eine in PHP geschriebene und unter der GPL veröffentlichte Servermanagementanwendung, die das Betreiben von Hostingservern vereinfacht. Einmal eingerichtet lassen sich Hostings (vordergründig Webhosting und Mailhosting, Details s. auf der Homepage von Froxlor) bequem per Webinterface anlegen und verwalten. Was die Wahl des Serverbetriebssystems angeht, hat man die Wahl zwischen diversen Linuxdistributionen. Am besten unterstützt werden Debian und seine Derivate. Aber auch Centos und Arch Linux stehen zur Auswahl. Außerdem hat man die Wahl, welche Serversoftware eingesetzt werden soll. Beim Webserver beispielsweise zwischen Apache, nginx und Lighttpd. ...
Verschlüsselungen im Windows 10 IKEv2 Client anpassen
Der eingebaute IKEv2 VPN Client von Windows 10 unterstützt von Haus aus lediglich Verbindungen, die auf DH-Group 2 setzen. Das ist heutzutage nicht mehr zeitgemäß. Möchte man eine sicherere Verbindung einrichten (wie beispielsweise hier beschrieben), so kann man sich die Powershell zu Nutze machen. Dabei ist es notwendig, dass die Verbindung nicht über die grafische Oberfläche eingerichtet wird, sondern direkt auf der Powershell. Wenn man einen VPN Server nach dem oben verlinkten Artikel aufgesetzt hat, lautet der notwendige Befehl für die Client-Verbindung: ...
Netzwerk zu NordVPN verbinden mit OPNsense
Wer im Internet surft hinterlässt Spuren. Webserver loggen Zugriffe und speichern die IP Adressen des Clients, sowie u.a. Datum, Uhrzeit, Browser und angefragte URL. Internetprovider wiederum speichern mitunter die IP Adressen ihrer Kunden. So lässt sich theoretisch nachvollziehen, welcher Kunde wann wohin surft. Wer seine Privatsphäre bewahren will kann daher die Dienste eines VPN Providers nutzen. Dadurch sieht beispielsweise der Webserver nicht mehr die IP Adresse des eigenen Anschlusses, sondern die des VPN Providers. Außerdem kann der ISP nicht verfolgen, wohin zugegriffen wurde, da dies ebenfalls über eine verschlüsselte Verbindung über den VPN Provider läuft. Letztlich muss man allerdings dem VPN Provider vertrauen. Viele werben damit, keine Logdateien zu speichern. So auch der Anbieter NordVPN, dessen Dienst für dieses Beispiel herangezogen wird. Grundsätzlich sollte die Anleitung auch auf andere VPN Provider anwendbar sein, sofern sie OpenVPN unterstützen. ...
Fortigate Sniffer benutzen
Sofern die Option Packet Capture im Menü der Fortigate nicht erscheint, kann man den Sniffer mit folgendem Link direkt aufrufen: https://[ IP_der_Fortigate ]/ng/page/p/firewall/sniffer/ Alternativ lässt sich auch via CLI sniffen, allerdings bekommt man dann kein schönes .pcap File heraus. Der Befehl dazu lautet: diagnose sniffer packet < interface > [ filter ] < interface >: das Interface, auf dem man sniffen möchte, “any” für alle, [ filter ] : optionale Angabe von Filtern, um die Ausgabe übersichtlich zu halten